Swing by kadawittfeldarchitektur

News

10. Februar 2026
Auszeichnung "Vorbildliche Bauten NRW 2025" für InnoDom Cologne!

Der InnoDom Cologne ist eines von 25 Projekten, die mit der Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2025 ausgezeichnet wurden.

Das Gründungszentrum der Kölner Universitätsstiftung steht für einen partizipativen Planungsansatz, flexible Nutzungskonzepte und den konsequenten Einsatz nachhaltiger, kreislauffähiger Materialien. Unterschiedliche Raumtypen sowie Freiflächen schaffen Arbeits- und Begegnungsorte, die auf die Anforderungen einer heterogenen Nutzerstruktur reagieren. Die nachhaltige Energieversorgung über das Wärme- und Kältenetz der Universitätsklinik unterstreicht den zukunftsorientierten Charakter des Projekts.

Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen wird alle fünf Jahre vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung sowie der Architektenkammer NRW vergeben. Sie würdigt Bauwerke, die hohe architektonische Qualität, innovative Nutzungskonzepte und Nachhaltigkeit verbinden. Mit der Prämierung des InnoDom Cologne wird das Projekt als beispielhaftes, zukunftsorientiertes Bauvorhaben gewürdigt.

Bild: Jens Kircher

1. Februar 2026
Klimasensible Planung inspiriert nach dem Cradle-to-Cradle-prinzip: Moringa in der HafenCity

Unsere Partnerin Jasna Moritz spricht im Rahmen des Onlineseminars ‘Kreislaufwirtschaft – Zukunftsaufgabe für Hamburg?‘ der Hamburger Energielotsen über das Projekt Moringa in der Hamburger Hafencity. In ihrem Vortrag stellt sie eine klimasensible Planung nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip vor und erläutert, wie rezyklierbare und gesunde Materialien sortenrein trennbar, rückbaubar und wiederverwertbar eingesetzt werden können.

Das Seminar behandelt außerdem Fragen der Ressourcenschonung und Abfallvermeidung im Bauwesen sowie aktuelle Entwicklungen zur Wiederverwendung von Baustoffen in Hamburg.

17.02.2026, 16 – 18 Uhr
kostenfreies Online-Seminar der Hamburger Energielotsen

Weitere Informationen unter:

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/energie/energielotsen/kreislaufwirtschaft-zukunftsaufgabe-fuer-hamburg-1121788

Bild: ©kadawittfeldarchitektur Moringa GmbH by Landmarken ©rendertaxi

1. Februar 2026
Und es geht doch – Öffentliche Versammlungsstätten in Holz

Am 26. März 2026 spricht Burkhard Floors im Rahmen der Build in Wood über den Neubau des multifunktionalen Messe-, Kongress- und Kulturforums in Saarbrücken. Das Projekt verdeutlicht, wie öffentliche Versammlungsstätten trotz komplexer Vorschriften und bestehender Vorbehalte erfolgreich in Holzbauweise realisiert werden können. Die Potentiale und Herausforderungen des Holzbaus bei öffentlichen Gebäuden werden ebenfalls in Floors Beitrag beleuchtet.

Der Vortrag ist Teil der Build in Wood 2026, der Fachveranstaltung für den Austausch zu aktuellen Fragestellungen im Holzbau.

25.- 26.03.2026

Build in Wood 2026, Hamburg

 

Mehr Informationen unter:

https://buildinggreen.eu/buildinwood-hamburg/

 

Bild: ©kadawittfeldarchitektur

1. Januar 2026
die zukunft formen - ein glückliches neues jahr 2026

was wächst denn da? wenn wir genau hinschauen, entdecken wir immer etwas neues: hier schiebt sich unter einem krümel erde ein blatt hervor, dort krabbelt ein käfer.
eine schöne vorlage, um ihnen zum neuen jahr etwas zu wünschen. aber was? das genaue hinsehen? den perspektivwechsel? würde passen.

wir wollen ihren blick vom umseitigen gewimmel aber auf dessen aufgabe lenken. denn für uns architekt:innen ist das grün ein wichtiger baustoff. ein begrüntes dach oder eine fassade kann nämlich erstaunlich viel: die erde dämmt im sommer wie im winter, sie speichert regenwasser und entlastet damit die kanalisation, was – achtung, klimawandel! – in zeiten von zunehmenden starkregenereignissen wichtig ist. außerdem bietet das grün lebensraum für insekten, steigert also die biodiversität und verbessert das stadtklima: grünflächen kühlen die aufgeheizten städte, filtern staub und binden co2. anders als bei beton, stahl oder kunststoff muss man nicht abwägen, ob sich der einsatz einer begrünung lohnt. es gibt nur vorteile. man kann sich den kleintierzoo auf dem dach also jederzeit mit gutem gewissen wünschen – weihnachten! – oder von seinem architekturbüro sorgfältig planen lassen. diejenigen, die kritisch nach kosten und aufwand einer dachbegrünung fragen, sollten nicht nur die anschaffung betrachten, sondern auch die reduzierten folgekosten, die ökologische bilanz, langlebigkeit und bessere luftqualität. berechnet man das alles ein, dann lohnt sich das grüne dach, es ist schöner und leistungsfähiger.

dies ist also nicht nur ein plädoyer für grüne dächer und fassaden, sondern auch für gute, zeitgemäße architektur. eine gebaute umwelt, die schön und gesund ist, wollen wir gerne gemeinsam mit ihnen entwickeln, auch im neuen jahr. in diesem sinne wünschen wir ihnen ein gutes 2026.

kadawittfeldarchitektur

Foto: Hans Hansen
Konzept, Gestaltung und Text: büro uebele
Lektorat: Miriam Holzapfel