Profil

‘Wieso? Warum? Weshalb?’ …könnte man fragen, veröffentlicht ein Architekturbüro Bücher, Magazine oder Newspaper? Was Architekten produzieren, geht alle an, denn die gebaute Umwelt betrifft uns direkt – am Arbeitsplatz, Zuhause, in öffentlichen Gebäuden und in der Stadt. Architektur entsteht aus einem vielfältigen, spannenden Geflecht kultureller, sozialer, wirtschaftlicher und politischer Bedingungen und wirkt auf sie wiederum ein. Manche Aspekte sind unterhaltsam, manche problematisch, manche erfreulich oder schlicht nicht zu leugnen. Manche sind diskutabel, manche überraschen und manche liegen ganz nah… Wir glauben, dass Publikationen einen bedeutenden Beitrag leisten können zur Vermittlung von Baukultur, zur kritischen Auseinandersetzung mit Bedingungen der aktuellen Bauwirtschaft und nicht zuletzt zur Selbstreflektion unserer täglichen Arbeit.

kwa To Go!

Alles über anstehende Veranstaltungen, Neuigkeiten und Baustellen sowie eine aktuelle Referenzliste unserer Projekte mit weiteren Informationen, Bildern, Videos, Interviews und Webcams.
Und das beste – über die Funktion ‘Umgebung’ werden alle Projekte, Baustellen und Veranstaltungen auf der Karte angezeigt, so dass sich spielend leicht Projekte in der Nachbarschaft auffinden lassen.
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amazing
FABELHAFT–Ausgabe 01 / 2018

Was sind die Assoziationen, die in einen Entwurf mit eingehen – und welche löst das Gebaute aus? Woran denkt der Architekt, wenn er gerade keine Pläne zeichnet – und woran der Passant, wenn er im Alltag daran vorbeigeht? Fragen wie diesen zu folgen, mit journalistischem Blick ebenso wie mit jenem der ,Produzentenʻ bei kadawittfeldarchitektur, mit jenem ausgewiesener Experten auf unterschiedlichsten Feldern wie sogenannter Laien im Alltag: Das ist der Gedanke, der diesem neuen, künftig in loser Folge erscheinenden Magazin zu Grunde liegt. Ausgehend von realisierten Projekten des Büros, entfaltet sich in jeder Ausgabe ein kleiner Kosmos rund um vieles, was Architektur (auch) betrifft, bedeutet, beeinflusst. In der aktuellen Ausgabe umkreisen wir so unter anderem die Welt der Märchen, Erzählungen, Bedeutungen, die die von den Bauten berührten Welten durchziehen – das im Wortsinne Fabelhafte der Architektur.

Herausgeber: kadawittfeldarchitektur
Stefan Haass, Kilian Kada, Dirk Lange, Jasna Moritz, Gerhard Wittfeld
Gestaltung: kadadesign – Alexander Kada, Verena Pöschl
Redaktion: Olaf Winkler, Anne-Kathrin Hoehler, Nikola Müller-Langguth, Nicole Richter
Recherche: Jana Gampp, Philipp Maus, Nicola Schmalt, Pauline Slodczyk
Lektorat: Karin Lederer
Format: 22,5 × 28 cm
Umfang: 168 Seiten
ISSN: 2568–4876
Preis: 16 EUR

Erhältlich bei Walther König Köln, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt, Wien oder unter pr@kwa.ac

Arbeitende Orte
Bürobauten mit Wert und Mehrwert

Welche Orte braucht die Büroarbeit? Drei Projekte von kadawittfeldarchitektur stellen sich dem Reality Check: das Direktionsgebäude der AachenMünchener, die Patrizia Hauptverwaltung und das adidas Laces. In Fotoreportagen und Interviews mit Nutzerinnen und Nutzern werden der architektonische und der soziale Raum der Bürobauten untersucht. Welche programmatischen Erweiterungen machen sie zu arbeitenden Orten? Welche Mehrwerte bringen sie für das Unternehmen, für die Angestellten, für die Stadt? Erweitert durch kommentierte Bildgeschichten zu über 40 Meilensteinen von Frank Lloyd Wright über SOM und Herman Hertzberger bis zu Henn Architekten und aktuellen Co-Working-Spaces entsteht ein pointiertes Statement zu Grundfragen der Büroarchitektur.

Angelika Fitz und kadawittfeldarchitektur (Hg.)
192 Seiten, 293 großteils farbige Abbildungen
Springer-Verlag, Wien 2012
ISBN 978-3-7091-1314-1

Das Keltenmuseum am Glauberg

Schützende Bewahrung und öffentliche Präsentation gleichermaßen bestimmen das neue Keltenmuseum in der weiten Landschaft am Glauberg in Hessen. kadawittfeldarchitektur schuf im Rückgriff auf den Charakter der Topografie einen klaren Baukörper und eine ebenso eigenständige Ausstellungsarchitektur. Neben den spektakulären Funden aus der Keltenzeit rückt durch den Entwurf die Landschaft selbst in den Fokus.

Das Buch stellt das neue Museum in großformatigen Bildern und mehreren Texten vor, darunter unter anderem ein Interview mit Gerhard Wittfeld und Dirk Zweering von kadawittfeldarchitektur sowie weitere Beiträge zur Architektur, zur Ausstellungskonzeption und zum Museumskonzept des Landes Hessen.

Ralf Ferdinand Broekman, Olaf Winkler (Hg.)
deutsch und englisch
80 Seiten, zahlreiche großteils farbige Abbildungen
Verlag Müller + Busmann 2012
ISBN 978-3-928766-99-9

Design Document Series_31

Typotuning
Das Spiel mit dem Raum und sinnbildlich hier mit den Worten: typo+ tuning, das Optimieren von Typologien. kadawittfeldarchitektur zeigt in seiner ersten großen Werkschau Projekte unterschiedlichster Typologien, in sorgfältiger Abstimmung von Raumprogramm, Mensch, Umwelt. Funktion und Ästhetik.
Ein Stück Stadt steht Kopf auf der Vorderseite des Covers. Am Ende die Aufklärung – es lohnt sich.

„Added-Value Space“
Die Projekte? Vielfältig. Keinem einheitlichen Stil verpflichtet. Egal ob Schule, Bahnhof oder adidas Designcenter, sie bekommen ihn alle, den MehrwertRaum, öffentlich oder halböffentlich, immer aber zusätzlich und über das geforderte Raumprogramm hinaus. Auf den Punkt gebracht im einleitenden Essay von Ilka und Andreas Ruby.

Es folgt:
‚From Riga with love‘, ‚They might come back any moment‘, ‚Buckle up for beauty‘, … – eine Auswahl von 21 gebauten und ungebauten, kleinen oder großen Projekten. Liebevoll gebrandet mit teilweise skurrilen,belustigenden oder irritierenden Untertiteln. Die Intensität der Lektüre bestimmt der Leser selbst!

21 Projekte von kadawittfeldarchitektur/ Deutschland.
Mit einem einleitenden Essay von Ilka & Andreas Ruby.
256 Seiten mit über 600 Fotos, Zeichnungen und Abbildungen
(farbig,s/w, teilweise ganzseitig). 24x30cm.
Englisch/ Koreanisch.
Verlag: DAMDI Publishing Co., Hardcover,
ISBN 978-8991111-43-1

MIDSIZE
Newspaper #20

Aachen ist bestes Beispiel einer Stadt mittlerer Größe. Deutlicher als in einer wuchernden Metropole prägt die reiche Geschichte bis heute den öffentlichen Raum. Schon wegen der zentralen Lage direkt am Dom spielte dies eine wichtige Rolle bei der Neustrukturierung des Bischöflichen Generalvikariats, bei der es um eine angemessene Identität ebenso wie um die Re- Integration eines 60er-Jahre-Gebäudes in den Stadtkern ging. Im Stadtteil Burtscheid, beim neuen Quartier 74°, ist es derweil die Geschichte als Kurort, in die sich die Architektur einfindet – räumlich und technisch. Begleitet werden diese Themen durch ein Interview mit Christa Reicher, Professorin für Städtebau und Vorsitzende des Gestaltungsbeirats der Stadt, über die Potentiale Aachens und die Relation zwischen Architektur und Stadt. Außerdem: ein Gespräch mit kadawittfeldarchitektur über die Folgen von Corona – über deren Bedeutung für unser Arbeiten, Wohnen, Leben und für die Planung des dafür wünschenswerten Raums.

SPACES OF EXCHANGE
Newspaper #19

Auf einer Messe suchen wir die Stände auf, die Präsentationen und Produkte. Aber wir bewegen uns auch dazwischen, treffen dabei auf Menschen, begegnen einander gezielt oder en passant, brauchen dafür die rechte Umgebung und Orientierung. Entsprechend geht es in dieser Ausgabe um Räume, die beides sind: Orte des Übergangs und des Austauschs. Im Fokus steht die neue Halle 12 der Messe in Frankfurt a. M., die aus gegensätzlichen Bedürfnissen – Schaffung eines höchst dienstbaren „Leerraums“ und Einbindung in den Messekontext – ihre Qualitäten entwickelt. Ergänzt wird dies durch ein Gespräch mit Anne Marie Commandeur, Gründerin des Stijlinstituut Amsterdam, über Trends und Messen, vielschichtige Identitäten, Digitalisierung und emotionale Räume. Außerdem: Eindrücke von der komplexen Baustelle der Halle 12 sowie aktuelle News zu Wettbewerbsgewinnen und fortschreitenden Projekten, zur anstehenden MIPIM und zum Relaunch der Büro-Website von kadawittfeldarchitektur.

ZWANZIG JAHRE
Newspaper #18

kadawittfeldarchitektur feiert Geburtstag. Gute Ausrede für einen kleinen Rück- und Ausblick. Und dafür, die Architekten einmal selbst zu Wort kommen zu lassen. Dabei geht es um Gebautes, vor allem aber um Haltungen, Wünsche, Arbeitsweisen: Wie entsteht Architektur? Welche Rolle spielt der Dialog zwischen allen Beteiligten, wie weit prägen eigene Überzeugungen den Entwurf für andere? Und was bedeutet all dies für das Miteinander im eigenen Büro? Hinzu treten Interviews mit Barbara Ettinger- Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, und Dr. Riklef Rambow, Professor für Architekturkommunikation, über Baukultur und Architektenschaft sowie die Erwartungen an Stadt und Architektur durch die Ö entlichkeit. Ein Bogen quer über Projekte und die Ein üsse, die darauf einwirken, subjektiv aus der Sicht von kadawittfeldarchitektur, mit Dank an Partner und Freunde für die Begleitung und mit Vorfreude auf Nächstes.

AUF EIN NEUES!
Newspaper #17

Nutzen statt zu verbrauchen, und das mit positivem Effekt: In der Architektur lässt sich dieser Anspruch vielfältig lesen, räumlich, energetisch, konstruktiv. Beim Sitz von RAG-Stiftung und RAG AG auf dem Welterbe Zollverein galt er schon für das Ziel, die überbaute Fläche an Natur und Menschen zurückzugeben. Das Haus erzeugt Energie, kreiert mit seinem Dachgarten verschiedene Biosphären. Und es zählt zu den ersten Projekten mit umfänglichen Cradle-to-Cradle-Aspekten: Rohstoff e bleiben bewahrt und stehen nach der Nutzung erneut zur Verfügung. Prof. Dr. Michael Braungart, einer der Väter von Cradle to Cradle, erläutert im Gespräch das zugrundeliegende Denken und warum es den Menschen als Chance begreift. Außerdem: News, sowie ein Blick auf die Fassade des Minto Einkaufszentrums in Mönchengladbach. Deren Konzept bindet das Volumen stadträumlich ein – und greift dabei auf rezyklierbares Material zurück, das später für Neues bereitsteht.

WELL-BUILDING
Newspaper #16

Heilung braucht mehr als Behandlung: Kliniken sind vor allem auch Lebensumgebung. Welche Möglichkeiten zu Eigenständigkeit, Rückzug und Miteinander die Patienten haben, hat Einfluss auf die Genesung. Architektur kann dies mitgestalten, weit über die komplexen funktionalen Anforderungen hinaus. Wie dieses Verständnis zwei Neubauten für die LWL-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Dortmund bestimmte, ist Thema dieser Ausgabe. Die Betrachtung begleitet ein Gespräch mit Prof. Dr. Jens Bothe, Kaufmännischer Direktor der Klinik, über Räume, Verbindungen und Patienten auf Augenhöhe. Außerdem: News zu Projekten, sowie ein Blick auf das Seniorenwohnhaus St. Nikolaus im österreichischen Neumarkt am Wallersee. Auch dessen Entwurf vor 17 Jahren prägten Fragen von Schutz und Lebensgestaltung – einschließlich der Einbettung in eine dörfliche Struktur.

WHAT YOU GET IS WHAT YOU SEE
Newspaper #15

Wie hängen Erscheinung und Wesen eines Gebäudes zusammen? Was sind seine „Themen“? Das NEW-Blauhaus in Mönchengladbach vermittelt die Möglichkeiten heutiger Energietechnologien, und das nicht in Form einer Ausstellung, sondern im tatsächlichen Betrieb. Der Entwurf führt diese Haltung weiter. So werden die Technologien integraler Teil der Architektur – und bestimmen ihren Ausdruck entsprechend mit. Das Projekt steht im Fokus dieser Ausgabe, begleitet durch ein Interview mit dem Experten für Energie und Wohnen der Zukunft Timo Leukefeld über unseren künftigen Umgang mit Energie und darüber, wie dabei Integration und Gestaltung zur Akzeptanz beitragen. Außerdem: News zu Projekten. Und ein Blick auf die nahezu fertige Messehalle 12 in Frankfurt a. M., bei der – angesichts eines weitgehend nach innen gewandten Gebäudes – die Frage nach der Gestalt auch durch die funktionale Einbindung in den Kontext beantwortet wurde.

ALLES UNTER EINEM DACH
DER NEUE DFB

Newspaper #14

Der geplante Neubau für den DFB ist mehr als der Hauptsitz des weltgrößten nationalen Sportfachverbands. Er vereint die Mitarbeiterbüros mit einer Akademie, öffentliche Bereiche mit einem einladenden Athletenhaus, Wissenschaft mit modernsten Sport-einrichtungen. Umgeben vom Grün des Frankfurter Stadtwalds überträgt die Architektur diese Vielfalt in ein nahbares, zugleich beschützendes Gebäude, das die Sportfelder in die Gesamtkonzeption integriert.
Statt Grenzen entstehen Zusammenhänge – eine „kleine Stadt“, die durch einen anregenden inneren Boulevard verbunden wird. Das architektonische Projekt steht im Fokus dieses Newspapers, begleitet durch einige Überlegungen von Oliver Bierhoff über Ziele und Chancen der neuen Akademie. Ein Blick geht zudem auf die Arbeitsweise bei kadawittfeldarchitektur, die dialogisches Arbeiten und Kooperation als maßgebliche Aspekte umsichtiger, nutzerorientierter Planung begreift.

ALLES BLEIBT ANDERS
Newspaper #13

Geschichte ist Wandel. 1913 sollte das prominente Gebäude der Eisenbahndirektion am Kölner Rheinufer auch Nationalstolz ausdrücken. Der Umbau für die European Aviation Safety Agency als Nutzer bedeutete zweierlei: Umgang mit den Spuren der Zeit – und Erfüllung heutiger, gewandelter Ansprüche an Zusammenarbeit, Offenheit und Licht. Die „Neue Direktion“ steht im Fokus dieser Ausgabe, begleitet von einem Gespräch mit Patrick Ky, Executive Director der EASA, über Flugverkehr und die Herausforderungen der Internationalität. Das zweite Projekt ist eines in eigener Sache. Die jüngste Erweiterung des eigenen Büros ist nicht nur ebenfalls ein Umbau, sondern Teil eines Kontinuums: Sie dient auch der fortgesetzten Erprobung, wie sich Konzentration und Austausch in Arbeitswelten stimulieren lassen. Damit wird sie Ausdruck eigener Unternehmenskultur – und Reality Check für künftige Entwürfe.

AM PULS DER STADT
Newspaper #12

Unser Bild von Stadt: Das vielfältige, anregende, komplexe Stadtleben hat seine vorrangigen Orte. Die Infrastruktur, im Wortsinne darunter liegend, bedarf jedoch ebenso der Planung und Gestaltung. Das führt zu immer wieder neuen Fragen des – auch ästhetischen – Umgangs mit technischen Bauwerken, in einer Zeit in der Energie und Zukunftsfähigkeit mehr denn je im Fokus stehen. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Kraftwerk Lausward, das als prominente Landmarke am Düsseldorfer Rheinufer den Blick zugleich umkehrt: auf das Panorama der Stadt. Mit Cornelia Zuschke, Planungsdezernentin von Düsseldorf, sprechen wir darüber, wie Infrastruktur und städtische Zukunft einander bedingen. Außerdem: News und ein Zwischenbericht zum jüngsten Neubau im spannenden Kontext von Zollverein – Weltkulturerbe und Ikone der Industriearchitektur, die ihrerseits längst ein zweites Leben begonnen hat.

ES WAR EINMAL
Newspaper #11

Märchen mogeln schon im ersten Satz: Sie sind gar nicht vergangen, sie wirken fort. Die Brüder Grimm haben dazu maßgeblich beigetragen, neben ihren Leistungen als Sprachwissenschaftler. Beidem lässt sich in der Grimmwelt in Kassel nachspüren, in einer Architektur, die ihrerseits das historisch Gewachsene mit der heutigen Stadt zusammenführt. Ausgangspunkt war die Lage in einem terrassierten Park, dessen Topografie der Entwurf außen wie innen weiterschreibt. Das neue Ausstellungshaus steht im Zentrum dieser Ausgabe, ergänzt durch ein Gespräch mit Annemarie Hürlimann und Nicola Lepp, Kuratorinnen der Ausstellung in der Grimmwelt, über Faszination und Wandel ihres Arbeitsfeldes. Außerdem: News zu Projekten sowie ein Blick auf die Keltenwelt am Glauberg in Hessen, die auf ihre Weise das Vergangene erlebbar macht – und die Landschaft als Teil des Gezeigten integriert.

BILDUNG BAUEN
Newspaper #10

In Bildungsbauten wird gelehrt und gelernt, wird Wissen fortentwickelt, werden bestenfalls Grundfragen unseres Zusammenlebens beantwortet. Was alle Formen dieses vielfältigen Bautyps eint, ist die Balance aus Öffentlichkeit und Konzentration – und aus gesellschaftlichem Stellenwert und konkreter Funktion. Auch unter diesen Gesichtspunkten betrachtet die aktuelle Ausgabe zwei neue Hochschulbauten, das Studierenden Service Center der Heinrich-Heine-universität in Düsseldorf und die ICT Cubes der RWTH Aachen. Ein Gespräch mit Dr. Barbara Feller, Geschäftsführerin der Architekturstiftung Österreich, folgt derweil dem umgekehrten Blick: Wie kann Baukultur frühzeitig Teil der Bildung werden und welche Schlüsse lassen sich aus entsprechenden Projekten wiederum für Architekten ziehen? Außerdem in dieser Ausgabe: News zu Fertigstellungen und neuen Projekten.

WATCH THEM MOVE
Newspaper #09

Natürlich zählt im Stadion der Blick auf den Sport – doch ebenso die Atmosphäre rundum, das Erlebnis, gemeinsam mit anderen. Darum ist eine Tribüne mehr als ein überdachter Steh- oder Sitzplatz, verbindet sie Zweck mit Aura, pragmatische Ingenieurtechnik mit sorgfältiger Architektur. Die Erweiterung des Aachener Dressurstadions, Schauplatz der kommenden Europameisterschaften, überträgt diese Überlegungen in eine klare, eigenständige Form. Das Projekt steht im Fokus dieser Ausgabe, begleitet durch ein Gespräch mit der Dressurreiterin Isabell Werth über Eleganz, Tradition und die Bedeutung der Atmosphäre für die Reiter selbst. Außerdem: News zu Projekten sowie ein Blick auf den neuen Bahnhofszugang in Salzburg-Schallmoos, der den Umbau des Hauptbahnhofs vollendet und seinerseits die Typologie eines multifunktionalen ,Dachbauwerks‘ variiert.

NOW AND NEXT
Newspaper #08

Wie wollen wir künftig leben? Und wie können wir dies gut und dauerhaft gestalten? Wenn über zukunftsfähige Architektur diskutiert wird, ist heute berechtigterweise viel von Nachhaltigkeit die Rede, ein Begriff der zunehmend komplex gedacht wird. Und doch reicht das Thema weiter, geht es vor allem um soziale Kategorien, um unsere Wünsche, Bedürfnisse, Notwendigkeiten. Und darum, wie Architektur diese zusammenführen und damit zugleich vermittelnd wirken kann. Die aktuelle Ausgabe des Newspapers widmet sich der Vielfalt dessen, was zukunftsfähige Architektur ausmacht. Teil der Erkundung sind Gespräche mit Brian Cody, Direktor des Instituts für Gebäude und Energie an der TU Graz, Benoît Jacob, Designchef von BMW i, und Steffen Braun, Leiter ,Urban Systems Engineering‘ am Fraunhofer IAO in Stuttgart, über Perspektiven für morgen und den Beitrag, den gute Gestaltung dazu leisten kann.

READING HISTORY
Newspaper #07

Städtische Identität entsteht im Zusammenspiel verschiedenster Orte und Zeiten. Kleine Bauten wie die neue, Archäologische Vitrine‘ in Aachen können im urbanen Gefüge den Fokus auf Aspekte dieser gewachsenen Identität lenken. Damit verbunden ist die Frage, wie das Bauwerk sich zurückhaltend in seinen Kontext einfindet und dabei selbst kommunikative Funktion übernimmt. Das Projekt steht im Zentrum dieses Newspapers, begleitet durch Gespräche mit Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin des M:AI, über die Wahrnehmung von Stadtgeschichte sowie mit Dr. Ansgar Schleicher, Geschäftsführer der Aachener DSA GmbH, über Kultursponsoring. Außerdem: News zu Projekten sowie ein Blick auf die im Bau befindliche, Grimmwelt Kassel‘, die als Ausstellungshaus ihrerseits die Verknüpfung von Architektur, Stadtraum und Kulturgeschichte verlangt.

DIALOGISCH ARBEITEN
Newspaper #06

Wie finden die vielfältigen Bedürfnisse von Bauherren, Nutzern, Öffentlichkeit in Architektur zueinander? Der Ausgleich auch widerstreitender Interessen ist Voraussetzung für Erfolg und Akzeptanz des Gebauten. Er macht Kommunikation und Vermittlung zu entscheidenden Aspekten des Architekturschaffens. Dies gilt umso mehr, als die heutigen komplexen Anforderungen die Einbindung unterschiedlichster Wissensfelder und Kooperationspartner nahelegen. Die Arbeitsweise von kadawittfeldarchitektur basiert auf einem Konzept des dialogischen Arbeitens, das die projektspezifische Planung ebenso einschließt wie den steten öffentlichen Austausch. Die aktuelle Sonderausgabe des Newspapers widmet sich nicht wie sonst einem einzelnen Projekt, sondern gibt Einblicke in die leitenden Vorstellungen des Büros und erkundet über Interviews mit Kooperationspartnern die Bedeutung kommunikativer Aspekte für die Konzeption und Planung von Architektur.

INJECTING NEW LIFE
Newspaper #05

Wie lässt sich eine weitläufige bauliche Struktur aus ihrer Mitte heraus neu ordnen? Der Entwurf für eine neue Empfangssituation und einen neuen Kongresssaal der NürnbergMesse deutete den Eingriff nicht als eiteren additiven Baustein, sondern schuf ein urbanes Foyer, das dem Areal einen neuen Zusammenhang verleiht. Die ‚Neue Mitte‘ der NürnbergMesse steht im Fokus dieses Newspapers, begleitet durch ein Gespräch mit Dr. Peter Neven, Geschäftsführer des AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, über Herausforderungen und Wandel deutscher Messestandorte. Ebenfalls in dieser Ausgabe: News zu Veranstaltungen und Projekten sowie ein Blick auf ein 70er-Jahre Bürohaus, das durch respektvolle und zugleich entschiedene Eingriffe im Inneren Vergangenheit und Zukunft verbindet.

STADT-IMPULSE
Newspaper #04

Der Umbau des Hauptbahnhofs Salzburg verknüpft Zukunftsorientierung mit Bewahrung, schafft öffentlichen Raum und verbindet Stadtteile. Das Projekt wird damit zum entscheidenden Impulsgeber für die Stadtentwicklung. Grundlage war, dass Planungsentscheidungen zwischen den Partnern kontinuierlich gemeinsam erarbeitet und öffentlich kommuniziert wurden. Die aktuelle Ausgabe des Newspapers stellt das Projekt und seine Ausstrahlung auf die Stadt vor, begleitet durch Gespräche mit Dr. Hans Wehr von der ÖBB-Infrastruktur AG, der Präsidentin des österreichischen Bundesdenkmalamtes Dr. Barbara Neubauer und Johann Padutsch, Planungsstadtrat der Stadt Salzburg. Außerdem: News zu Projekten, darunter der Wettbewerbsgewinn für einen Neubau an der Uni Wuppertal, ein Baubeginn in Köln sowie Fertigstellungen in Salzburg und Krems.

CONNECTING SPACES
Newspaper #03

Zukunftslabor einer Weltmarke: Im neuen Forschungs- und Entwicklungsgebäude Adidas Laces in Herzogenaurach werden die entscheidenden Linien und Produkte des Sportausstatters entworfen und getestet. Die Architektur antwortet auf die Komplexität interdisziplinärer Entwicklungsarbeit mit einer von ungewöhnlichen Verbindungen geprägten Raumstruktur. Das neue Haus steht im Zentrum dieser Ausgabe, begleitet durch ein Gespräch mit Stella McCartney, renommierte Modedesignerin, über ihre Kooperation mit Adidas. Außerdem: Ein Rückblick auf die 2006 fertiggestellte MercedesBenz Autowelt und Konzernzentrale Pappas in Salzburg sowie News zu realisierten Projekten, Wettbewerbsgewinnen und der neuen Buchpublikation „Arbeitende Orte“.

KULTUR LANDSCHAFT
Newspaper #02

Öffnung zur weiten Landschaft – und zugleich höchste konservatorische Anforderungen eines archäologischen Museums: Die „Keltenwelt am Glauberg“ vermählt Gegensätze und macht die Landschaft selbst zum Teil des Gezeigten. Die aktuelle Ausgabe des Newspapers, stellt das im letzten Jahr eröffnete Gebäude vor, begleitet durch ein Gespräch mit Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums, über Bedeutung und Veränderung heutiger Museumsarchitektur. Ebenfalls in dieser Ausgabe: Ein Blick auf den geplanten Neubau des Konzerthauses im norditalienischen Padua sowie News zu Bauprojekten, Wettbewerbsgewinnen und der neuen Website von kadawittfeldarchitektur.

PUBLIC PRIVATE PARTNERSPACE
Newspaper #01

Die neue Hauptverwaltung der AachenMünchener verbindet die Bedürfnisse eines großen Unternehmens mit stadträumlicher Öffnung. Gewonnen wurde so mitten in Aachen ein neues Stück Stadt – im Dienste des privaten Bauherrn wie der Öffentlichkeit. Das Projekt ist Titelthema dieses Newspapers, begleitet durch ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der AachenMünchener Michael Westkamp zu Zielen seines Unternehmens und der Rolle der Architektur. Außerdem: News zu Ereignissen und Wettbewerbsgewinnen sowie ein Blick zurück auf das vor sechs Jahren fertiggestellte Sonderpädagogische Zentrum am Ufer der Salzach in Hallein, Österreich.