Auf dem Areal der ehemaligen Rheinischen Schrauben- und Mutterfabrik Bauer & Schaurte entsteht als Konversionsprojekt ein urbanes, gemischt genutztes Quartier, das hohe Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt. Es schließt eine Lücke im Stadtgefüge und wandelt eine unzugängliche Brache in ein lebendiges, nachbarschaftliches und barrierearmes Quartier. Dem städtischen Plan folgend, vernetzt ein verbindender Grünraum Stadtteile, schafft neue Wege und Begegnungsorte. Zwei zuvor industriell genutzte Bestandsgebäude, die sogenannte Kathedrale und das Kesselhaus, werden revitalisiert, umgenutzt und zum identitätsstiftenden Quartiersmittelpunkt.
Realisiert wird ein Mix aus Wohnen, Gastronomie, Büro, Hotel, Nahversorgung, Einzelhandel, Kindergarten, Hotel, Boardinghouse, Kultur, Co-Working, gemeinschaftliche Nutzungen, sowie eine Fahrradwerkstatt.
Neben sozialen Aspekten verfolgt das Projekt ökologische Ziele: zirkuläres Bauen, Re-Use, Klima-Resilienz, erneuerbare Energien, Wasserkreislauf, Maximierung von Bepflanzung, Biodiversitätssteigerung und EU-Taxonomie-Konformität. Ein Glasfaser-Loop sorgt für Vernetzung, ermöglicht umfassendes Monitoring und Teilhabe.
Die Planung erfolgt BIM-basiert (Level 3), mit Gebäuderessourcenpass und nach QNG-Plus. Neuland Neuss wurde mit dem Vorzertifikat DGNB Platin Quartier und als Klima.Quartier.NRW ausgezeichnet.