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OFFICEHOME Pollux

Büro als Ort der Begegnung und Identität

Typologie Büro Bauvolumen BGF rund 36.000 m² Bauherrin Pandion Vista GmbH & Co. KG Architektur kadawittfeldarchitektur Leistungsphasen 1-8 (LP8 mit Lean Management) Planung 2019-2021 Fertigstellung 2025 Wettbewerb 2019 – 1. Preis Zertifizierung DGNB Gold (eingereicht), WiredScore Gold

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#Bürogebäude für neue Arbeitswelten #flexible Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Anforderungen #ablesbare Identität #New Work mit Loggien #Begrünter Innenhof als kommunikatives Zentrum

„Das Büro der Zukunft ist ein Ort der Begegnung, ein Ort der Identität.“

Gerhard Wittfeld

Im Berliner Rudolf-Kiez, dem südlichen Teil von Friedrichshain, zwischen Ostkreuz und den Kommunikations- und Medienunternehmen entlang des Spreeufers, entsteht der Ostkreuz-Campus – ein Ensemble aus drei Bürobauten, das in seiner heterogenen Umgebung einen städtebaulichen Impuls setzt. Zentraler Baustein ist das ‚OFFICEHOME Pollux‘.

Mit seiner Ringstruktur besetzt das Bürogebäude die Außenkanten des Eckgrundstücks und fasst den Straßenraum. Zugleich vernetzt es sich mit vier einladenden, zweigeschossigen Durchgängen mit dem umgebenden Stadtraum und den beiden benachbarten Campusbauten. Der begrünte, urbane Innenhof wird so zum kommunikativen Zentrum. Er dient als Treffpunkt, lädt zum Verweilen ein, oder auch zum Arbeiten im Freien. Egal ob mit dem Laptop in einer ruhigen Ecke, oder eine entspannte Besprechung im Grünen, wer eine Abwechlsung zum Schreibtisch braucht, findet hier einen geeigneten Platz. Mögliche Café- und Ladennutzungen im Erdgeschoss bieten weitere Aufenthalts- und Austauschmöglichkeiten und sorgen für eine zusätzliche Belebung des Hofs.

Mit großzügigen Öffnungen vernetzt sich das ‚OFFICEHOME Pollux‘ mit dem Stadtraum und den beiden benachbarten Campusbauten. Sein Innenhof wird damit zum kommunikativen Zentrum des Gebäudes sowie des gesamten Campus.

Vier Foyers an den Durchgängen erschließen die bis zu 44 Büroeinheiten, direkt von den Straßen, ebenso wie vom Innenhof aus.

Das Grundrisskonzept folgt der Ringstruktur des Gebäudes: Ein mittig verlaufender Erschließungsstrang mit integrierten Multifunktionszonen bildet das Rückgrat und ermöglicht vielfältige Teilungsoptionen.

Loggien erweitern das ‚New Work-Angebot‘, laden ein zu Austausch, kleinen Pausen und bieten Platz zum Arbeiten im Freien. Zugleich schaffen sie eine direkte Verbindung zwischen den Büroetagen, Innenhof und Stadtraum.

Visualisierungen aus der Entwurfsphase

©HG Esch

Kein abgeriegeltes Bürogebäude: das Haus versteht sich als Teil des Kiez und schafft über Loggien und Durchgänge Verbindungen zu seiner Umgebung.

©HG Esch

Wechselnd bronze- und champagnerfarbene Fensterrahmen verstärken unaufdringlich im Zusammenspiel mit den Loggien den Eindruck von gestapelten Einheiten und setzen warme Akzente.

©HG Esch

Das ‚OFFICEHOME Pollux‘ steht in einer heterogenen Umgebung, zwischen Platten- und Gründerzeit-Wohnhäusern, Gewerbebauten und Discounter.

 

In seinem heterogenen Umfeld setzt der Campus, auf dem Grundstück eines ehemaligen Autohauses, einen Entwicklungsimpuls. Das OFFICEHOME Pollux vermittelt mit seiner differenzierten, feinmaßstäblichen Fassadengestaltung zwischen den bestehen Nachbarbauten und der städtebaulich angestrebten Transformation. Horizontale und vertikale ‚Fugen‘ gliedern die fünf Regelgeschosse sowie das Staffelgeschoss und lassen das Gebäude wie eine Abfolge gestapelter Einheiten erscheinen. Großzügige Loggien fügen sich in diese Struktur ein und verweben das Büroleben mit dem Straßenraum.

Wechselnd bronze- und champagnerfarbene Fensterrahmen verstärken unaufdringlich diesen Eindruck und setzen warme Akzente. Ihre Tiefe verleiht den Fassaden im Zusammenspiel mit den Loggien Plastizität. Licht und Schatten beleben und verändern die Fassadenwirkung kontinuierlich. Der hohe Glasanteil und die Loggien intensivieren, neben der Verknüpfung auf Straßenebene, die Verbindung zwischen Büroleben und umgebenden Stadtraum.

©HG Esch

Über einladende, zweigeschossige Eingänge ist der Innenhof mit dem umgebenden Stadtraum und den benachbarten Bürogebäuden verbunden.

©HG Esch

Der von TOPOTEK 1 gestaltete, begrünte Innenhof bildet das kommunikative Herz des Bürogebäudes sowie des gesamten Campus.

Vier großzügige, an den Durchgängen gelegene Foyers schaffen klare Adressen. Zugänge über den Innenhof beleben diesen zusätzlich.

Grundriss: Erdgeschoss mit Innenhof

Die Vernetzung von Büroflächen und Außenräumen ist ein Leitmotiv des Entwurfs. Jede Büroeinheit verfügt über exklusiv zugeordnete Loggien, die als geschützte Erweiterung des Arbeitsplatzes genutzt werden können. Sie fördern informelle Begegnungen und Kommunikation, ermöglichen kurze Pausen im Freien und neue Formen des Arbeitens.

Großzügige Dachterrassen mit Blick bis zum Alex und der zentrale Innenhof ergänzen dieses Angebot zu einem zusammenhängenden Freiraumsystem. Üppige Begrünung, Rückzugsbereiche sowie ruhigere Zonen wie der „Silent Garden“ unterstützen unterschiedliche Bedürfnisse – von Aktivität bis Konzentration.

©HG Esch

Transparenz und Offenheit unterstützen den Campusgedanken und den firmenübergreifenden Austausch.

©kadawittfeldarchitektur

Die Loggien mit Holzdielen und -lamellendecken bieten natürliche, einladende Außenräume.

Die fünf Etagen und das Staffelgeschoss sind konsequent flexibel gedacht. Sie ermöglichen sowohl maßgeschneiderte Single-Tenant-Lösungen mit individuell gestalteten Entrées als auch Multi-Tenant-Strukturen. Die vier großzügigen, an den Durchgängen gelegenen Entrées schaffen klare Adressen und ermöglichen die unabhängige Nutzung einzelner Einheiten. Insgesamt lässt sich das Gebäude flexibel in bis zu 44 Büroeinheiten unterteilen.

Das Grundrisskonzept folgt der Ringstruktur: Ein mittig verlaufender Erschließungsstrang mit integrierten Multifunktionszonen bildet das Rückgrat, an dem sich die Büroeinheiten aneinanderreihen. Büroeinheiten von 350 bis 5.000 Quadratmeter pro Etage sind möglich. In ihnen lassen sich alle gängigen Bürolayouts realisieren – vom offenen Team-Space bis zur zellularen Struktur. Großzügige Raumtiefen, ein effizientes Stützenraster und integrierte Multifunktionszonen bilden ein langfristig anpassbares Gerüst für sich wandelnde Arbeitswelten.

©HG Esch

Die Büroeinheiten profitieren von exklusiv zugeordneten Loggien und Dachterrassen. Eine direkte Verbindung zwischen den Mitarbeitenden und Stadtraum entsteht.

©HG Esch

Die Büroflächen sind mit ihrer Ringerschließung, den hoch installierten Decken im Bereich der Bewegungsflächen und mittigen, individualisierbaren Multifunktionsspangen konsequent flexibel gedacht: Sie lassen sich in bis zu zehn Einheiten pro Etage unterteilen, ermöglichen alle gängigen Bürolayouts und können flexibel auf sich ändernde Anforderungen reagieren.

©HG Esch

Das Gebäude ermöglicht Zellenstrukturen ebenso wie offene Arbeitslandschaften.

©HG Esch
©HG Esch

Im Sinne der Nachhaltigkeit entstanden in der Tiefgarage 262 Fahrradstellplätze, inklusive eigener Zufahrtsrampe. Ergänzt werden diese durch 90 PKW-Stellplätze. Weitere Fahrradstellplätze befinden sich im Innenhof.

Nachhaltigkeitskonzept

Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil des Entwurfs, eine DGNB-Gold-Zertifizierung beantragt.

Besonderes Augenmerk liegt auf einem nachhaltigen Wasser- und Begrünungskonzept. Durch großflächige Entsiegelung der ehemaligen Gewerbefläche sowie umfangreiche Begrünung des Innenhofs und der Dachfläche wird das Mikroklima spürbar verbessert. Ein intelligentes Wassermanagement hält Regenwasser zurück und nutzt es für die Bewässerung. Für Langlebigkeit sorgen die hohe Nutzungsflexibilität und dauerhafte Materialien. Photovoltaik und eine energieeffiziente Haustechnik in Kombination mit hochwertiger Gebäudehülle und kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung sichern zugelich den ressourcenschonenden Betrieb, inklusive hohem Nutzerkomfort.

Work in progress

©kadawittfeldarchitektur

Hoffest 2023

©kadawittfeldarchitektur

Hoffest 2023

©kadawittfeldarchitektur

Erste Nutzer der Loggien, 2023

©kadawittfeldarchitektur

Fassaden-Mockup

©kadawittfeldarchitektur

Hoffest 2023

©kadawittfeldarchitektur

Zweigeschossige Sichtbeton-Fachwerkträger ermöglichen die großzügigen Hofdurchgänge. Im Innenraum bleiben sie sichtbar und erzeugen eine spannende Raumwirkung.

©kadawittfeldarchitektur

Blick in den Innenhof 2023

©kadawittfeldarchitektur

Baustelle 2023