Projekte AachenMünchener Direktionsgebäude
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AachenMünchener Direktionsgebäude

Public Private Partnerspace -
Wie bekommt man einen Bauherren dazu sein privates
Grundstück für die Stadt zur Verfügung zu stellen?

Typologie Büro Bauvolumen BGF 29.050m², BRI 101.600m³ Bauherr AachenMünchener Versicherung vertreten durch Generali Deutschland Immobilien GmbH Realisierung 2007-2010 Wettbewerb 2005 – 1.Preis Auszeichnungen Auszeichnung guter Bauten 2010 BDA Aachen, Nominierung Mies-van-der-Rohe Award 2011, Nominierung Architekturbiennale von São Paulo 2011

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#Repräsentation des Unternehmens #Berücksichtigung vorhandener Bausubstanz #städtebauliche Integration

Wenn Firmen mit ihren Zentralen große innerstädtische Areale besetzen, werden diese dadurch meist zu blind spots der Stadt, unattraktiv für die Öffentlichkeit, verödet außerhalb der Bürozeiten. Deshalb wird der Entwurf nicht als architektonische, sondern als städtebauliche Aufgabe verstanden mit dem Ziel öffentlichen Raum auf dem Grundstück zu maximieren. Mit einer Reihe von Plätzen, einer direkten Fußwegverbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt und der Integration von Fremdnutzungen wird die Attraktivität für die Öffentlichkeit erhöht. Der Forderung nach maximaler Öffentlichkeit und Kommunikation folgt auch die interne Organisation der Gebäude.

Video Jens Kirchner

Das Gebäude hat die Wege in Aachen geändert.

Susanne von Agris – Strategische Planung/ Projektoffice

Foto Jens Kirchner

Der Erweiterungsbau besetzt zwei Blöcke der gründerzeitlichen Stadtstruktur und interpretiert deren typische Blockrandbebauung mit den halböffentlichen, durchgrünten Innenhöfen neu. Die gesamtstädtische Abfolge von Aufweitungen und Plätzen wird um die großzügige Freitreppe und den sich daraus entwickelnden Platz erweitert.

Das Projekt schließt mit der ‚Via Culturalis‘ eine Lücke in der fußläufigen Verbindung der Achse zwischen Hauptbahnhof und der Innenstadt.

Grundriss Boulevard-Ebene
Foto Jens Kirchner
Foto Jens Kirchner

Die öffentliche Grünfläche steht nicht nur den Versicherungsangestellten, sondern allen Passanten und Anwohnern zur Verfügung.

Foto Jens Kirchner

Das Foyer als neue Adresse der AachenMünchener liegt am Schnittpunkt des inneren Boulevards mit der ‚Via Culturalis‘. Am neuen ‚AachenMünchener Platz‘ an der Borngasse ist der Boulevard durch eine großzügig geschwungene Freitreppe an das Straßenniveau angebunden und öffnet sich mit einem repräsentativen Entree zum Stadtraum.

Foto Jens Kirchner

Der Boulevard im Modell

Foto Jens Kirchner

Bestandsgebäude und Neubauten werden mit dem zentralen Element des inneren Boulevards zu einem Haus verbunden. Der Boulevard ist eine transparente Ebene, auf der Konferenzbereiche, Kantine, Cafeteria, Sitzungszimmer und Kommunikationszonen angeordnet sind. Einem Straßenraum gleich weitet er sich zu kleinen Plätzen mit differenzierten Qualitäten auf: Er schwebt durch die vielfältig gestalteten Gärten im Blockinneren und öffnet sich am Haupteingang und am neuen ‘Pocket-Park‘ repräsentativ zum Straßenraum.

Statt geschossweise angeordneter Flure und Verbindungsgänge zwischen den einzelnen Häusern bündelt der Boulevard diese auf einer Ebene und bindet damit auch selbstverständlich die Bestandsgebäude ein.

Foto Jens Kirchner
Foto Jens Kirchner
Foto Gianni Plescia

Ich glaube, dass es nicht viele schönere Büros oder viele schönere Blicke über Aachen gibt: Aachener Innenstadt, Aachener Dom, Rathaus, UNESCO Weltkulturerbe – wunderbar! Das ist mein Lieblingsplatz zum Telefonieren: Headset auf und rausgucken.

Jürgen Paulini – Unterstützung Deutsche Vermögensberatung/ Allianz Deutsche Vermögensberatung

Foto Jens Kirchner
Modellstudie

Am Modell wurde der neue Komplex in der bestehenden urbanen Situation überprüft.

Foto Jörg Hempel