75 Modelle aus 20 Jahren kadawittfeldarchitektur

News

26. Januar 2023

Unser Entwurf für den Neubau des neuen Lerngebäudes der Universitätsklinik Köln bilden den Auftakt für den Campus und schafft mit einer vielschichtigen „Wissenslandschaft“ Raum für die praktische und theoretische Lehre der Medizinstudenten der Universität zu Köln.

Der Vorteil der städtebaulichen Konzeption liegt darin, dass bereits im Interimsszenario zusammen mit der alten Anatomie im Süden ein großzügiger Freiraum zwischen den drei Gebäuden Prosektur, Anatomie und dem Lerngebäude ausgebildet werden kann.

Das Lerngebäude zeigt sich mit einer eleganten und zugleich lebhaften Fassadengestaltung, die die unterschiedlichen Gebäudeseiten trotz ihrer Diversität in der Volumetrie miteinander vereint: Rötlich-ockerfarbene, geschosshohe Keramik-Paneele, bilden durch ihre Konturierung einen lebhaften Kontrast zu den glatten Öffnungsflächen.

Um das Mikroklima am Lerngebäude und in der Umgebung zu optimieren und die Biodiversität zu fördern, wird eine Begrünung der Flachdächer und Terrassen sowie der Außenanlagen vorgesehen. Außerdem wird dadurch die Regenwasserabflussmenge reduziert. Die extensive Dachbegrünung wird mit den PV-Modulen kombiniert, was als Synergieeffekt durch die Kühlwirkung der Dachbegrünung zu einer Leistungssteigerung der Photovoltaikanlage führt. Integrierte Wasserflächen, die über eine Regenwasserrückhaltung gespeist werden, verbessern durch die Verdunstungskühlung das Mikroklima im Sommer.

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27. Januar 2023
Gerhard Wittfeld Teil der Vortragsreihe „digital MONDAYs“ der Architektenkammer NRW am 06.03.23

Wie wird die fortschreitende Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändern? Zu dieser Kernfrage setzt die Architektenkammer NRW ihre Vortrags- und Workshop-Reihe „digital MONDAYs“ fort.

Am 06.03. von 18:30 Uhr – 20.30 Uhr ist Gerhard Wittfeld in der Rubrik „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ ebenfalls vertreten.

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Victoria Werner
20. Januar 2023
Gerhard Wittfeld bei der Fortbildungsveranstaltung „Arbeitswelt 4.0 im Architekturbüro und der Bauverwaltung“ am 20.1. in Bielefeld

Der Fokus von Gerhard Wittfeld ist die „Architekturqualität im Kontext zukunftsweisender Arbeitsräume“. Darin gibt er Einblicke in zukunftsfähige Bürogebäude und berichtet von Erfahrungen im Umgang mit flexiblen Arbeitsstrukturen.

Die gemeinsame Veranstaltung der Stadt Bielefeld, des BDA, des BDB, des BDIA und die WEGE richtet sich an Interessent*innen der Gestaltung von Arbeitsumfeldern und der Mitarbeiter*innen-Führung.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Aspekte der Architektur, der Innenarchitektur und der Einsatz von digitaler Unterstützung beleuchtet werden. Auch der Blick auf die praktische Umsetzung wird mitbetrachtet.

Mehr Informationen hier.

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Léa Linden Reyne
22. Dezember 2022
die zukunft formen – frohe weihnachten und ein glückliches neues jahr 2023

ein stück stahl, schwer und kühl. hält man es länger in der hand, nimmt die haut einen typischen geruch an. stahl und eisen selbst riechen nicht, sind aber wunderbare materialien, ohne die es keine gullydeckel gäbe, keinen eisernen eiffelturm, keine spinatlegende, keine gusseiserne pfanne für perfekte bratkartoffeln, keine stahl-glas-fassade der neuen nationalgalerie von mies van der rohe. kurzum: eisenerz ist ein geschenk des himmels! es kommt aber aus dem boden – namen wie erzberg oder erzgebirge bezeugen das.

dennoch ist dem himmel im hinblick auf eisen viel zu verdanken: über 5000 jahre alte funde belegen, dass der werkstoff (in einer anderen zusammensetzung) als meteorit buchstäblich auf die erde gefallen ist – und als sogenanntes himmelseisen verarbeitet wurde. der mensch hat daraus kultgegenstände gefertigt und grabbeigaben gemacht, schmuckperlen zum beispiel. auch die erzengel haben eine enge verbindung zum himmel, währenddessen der erzdumme erzlump sozusagen am anderen ende der moral operiert – das kann nerven aus stahl erfordern. unseren liebsten geben wir eherne versprechen und wir glauben daran, dass alte liebe nicht rostet. offensichtlich ist unsere sprache bereichert durch erze, eisen und stähle, unsere alltagsgegenstände sind es auch.

speziell das bauwesen ist der größte abnehmer von stahlprodukten, noch vor der autoindustrie und dem maschinenbau. denn, ja: mit eisen und stahl lässt sich hervorragend arbeiten. kaum ein anderer werkstoff lässt sich so gut wiederverwenden und -verwerten, selbst als schrott ist stahl noch wertvoll und kann in die kreisläufe zurückgeführt werden. das material leitet wärme und elektrizität, es ist formbar und glänzt. und es kann mit anderen metallen stoffsysteme bilden – eine schöne inspiration für das neue jahr. für dieses wünschen wir ihnen, dass sie die richtigen partner*innen für interessante legierungen finden. bestimmen sie, was passt und passiert, bringen sie zusammen, was gut funktioniert, addieren sie ihre vorzüge. und für menschen mit bindungsangst: die legierungselemente ergeben keine feste chemische verbindung, sondern lagern sich nur locker in die eiserne kristallstruktur ein. alles ist lösbar.

kadawittfeldarchitektur

 

konzeption + gestaltung: büro uebele, visuelle kommunikation
foto: hans hansen

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Nikola Müller-Langguth