Ausstellungen  

Info
Added Value Space

Mit diesem Titel stellt kadawittfeldarchitektur vom 06.07.bis18.08.2012 in der Architektur Galerie Berlin Karl-Marx-Allee 96,  10243 Berlin drei vor kurzem realisierte Bürogebäude vor und beleuchtet deren unterschiedliche „Mehrwert-Räume“. 
Einem Bühnenbild gleich offeriert die Ausstellung nicht nur dem Besucher, sondern auch den Passanten der Karl-Marx-Allee exemplarische Räume und erzeugt in dem Bewusstsein der Schaufenstersituation einen öffentlichen Mehrwert-Raum en miniature.

„Unter ‚Added Value Space‘ verstehen wir räumliche, kommunikative, wirtschaftliche oder soziokulturelle Qualitäten, die im Programm einer Planung nicht vorgegeben sind, aber durch die genaue Analyse aller entwurfsbestimmenden Parameter in der räumlich-architektonischen Umsetzung gewonnen werden können.“

Das Forschungs- und Entwicklungszentrum ‚adidas Laces‘ in Herzogenaurach, das Direktionsgebäude der AachenMünchener Versicherung in Aachen und die Hauptverwaltung der Patrizia Immobilien AG in Augsburg kombinieren stringente Bürostrukturen mit zusätzlichen Bewegungs- und Kommunikationsräumen. Abseits gängiger Bürotypologien auf nutzerspezifische Anforderungen und den städtebaulichen Kontext abgestimmt, vermitteln diese Mehrwert-Räume eine atmosphärische Großzügigkeit. Die Ausstellung zeigt den von Stegen überspannten Innenraum bei adidas, den mehrere Baukörper verbindenden Boulevard der AachenMünchener Versicherung und die raumerweiternde Fassade der Patrizia AG. Alle diese Innenräume besitzen die Qualitäten öffentlicher, urbaner Außenräume. Im Raumprogramm der Bauherren zunächst nicht vorgesehen, etablieren sich diese „Mehr“- Flächen als unverzichtbare „Mehrwert“-Räume.

An den Wänden geben raumhohe Abbildungen eine exemplarische Situation des jeweiligen Mehrwert-Raumes wieder, während großmaßstäbliche Modelle diesen in seiner Gesamtheit abbilden. Die Galerie selbst verwandelt sich in einen Schaukasten und offeriert für eine kurze Zeit ein Stück kadawittfeldarchitektur in Berlin.
Ampelphase 4 - Intermezzo

Der Kontext ist stets der wesentliche Parameter aller Entwürfe von kadawittfeldarchitektur: So dieses Mal der Vitra Showroom vom 10.09.-30.09.2009 an einer viel befahrenen Kreuzung in der Frankfurter Innenstadt. Ein Ort dynamischer Prozesse – zwischen den Akteuren Passant und Schaufenster, Besucher und Straßenraum, Vorbeifahrendem und Ausstellungsobjekt.
Das Thema: "Intermezzo" – als Spannungsfeld zwischen weichen, subjektiven Faktoren - Bewegung, Stillstand, Geschwindigkeit, Interaktion - und dem eigentlich statischen Ort.

Unsere Interpretation der Heterogenität des Kontexts drückt sich in einem Kontrapunkt aus, ein Wahrnehmungsverstärker, der die erwartete Realität unerwartet hinterfragt. Die Inspiration findet sich in den kinetischen Skulpturen von Alexander Calder, dessen Mobiles scheinbar keiner Schwerkraft zu unterliegen scheinen, den heiter bis melancholischen, motor-betriebenen Maschinenplastiken von Jean Tinguely oder dem 'Spazio Elastico' Joe Colombos. 

Die Statik des Bauens zugunsten einer Dynamik des Denkens zurücktreten lassen. Der Schwerkraft trotzen, in den Entwurfsprozessen förmlich abheben, um den Ideen freien Lauf zu lassen. So schweben gleichförmig kreisende Modelle in verschiedenen Entwicklungs- und Darstellungsstadien in einem Gedankenkarussell, welches die Arbeitsmethodik in einer unendlichen Metamorphose von Präsentation und immerwährendem Entwurfsprozess manifestiert. Im Auge des Betrachters bleibt der scheinbar abgeschlossene Prozess dynamisch und modifiziert sich stetig aufs Neue.
Realstadt.Wünsche als Wirklichkeit

Unter dem Titel „Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit“ fand vom  1. Oktober bis 28. November 2010 eine Ausstellung im ehemaligen Kraftwerk Mitte in Berlin statt.
Konzipiert und realisiert von Martin Heller, Angelika Fitz und Tristan Kobler erzählten rund 250 Modelle in unterschiedlichsten Maßstäben von beispielhaften Projekten über Wünsche, Ideen und Konzepte zur Veränderung und Bereicherung städtischen Lebens. Mit unseren Entwürfen zu den Wettbewerben „Neubau der katholischen Probsteikirche und Pfarrzentrum St. Trinitatis in Leipzig“ sowie dem Wettbewerb zum „Neubau Stadthaus am Markt in Frankfurt“ konnten auch wir Einblicke zeigen, in unsere Anliegen, Erwartungen und Hoffnungen die Möglichkeiten und Potenziale der uns gestellten Bauaufgaben im Sinne eines lebendigen, urbanen Lebensraumes zu entwickeln.
Internationale Architekturbiennale von São Paulo
"Baukultur made in Germany"

Unter dem Motto „Baukultur made in Germany“ erstellte die Bundesarchitektenkammer (BAK) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und in Zusammenarbeit mit der Bundesingenieurkammer (BIngK) den deutschen Beitrag zur Architekturbiennale São Paulo 2011. In Brasilien wurden vom 1. November 2011 bis 4. Dezember 2011 herausragende und aktuelle nationale und internationale Projekte ausgestellt.
Das AachenMünchener Direktionsgebäude wurde mit 19 weiteren Projekten ausgewählt, die baukulturelle, städtebauliche und ingenieurtechnische Qualität der Architektur in Deutschland im internationalen Vergleich zu repräsentieren.